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| machu picchu |
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Die Nacht fand ein schnelles Ende, denn es war geplant um 4:30 Uhr aufzustehen. Allerdings hattet Iihr in Deutschland ja Zeitumstellung und Jule hatte ihren Handywecker gestellt und ihr handy ist dummerweise ziemlich modern und stellt automatisch die Zeit mit um. Das heisst wenn unser Mexikaner nicht irgendwann gegen 5Uhr aufgestanden waere, haetten wir es total verpennt.... Wir wollten den ersten Bus 5:15 nehmen- das war damit gestorben. Hektisch rafften wir unsere Sachen zusammen und rannten formlich zum Bus. Dummerweise hatten wir den Reisefuehrer nicht mehr angeguckt, denn da stand gross und breit drin, dass wir nicht zum Bus stuermen sollen, sondern zuerst alle Tickets kaufen sollen... Naja, so haben wir wieder Zeit verloren *seufz* Als wir endlich in den Bus steigen konnten, war schon eine ganze Flotte raus. Die haben 20 Busse und wir sassen in Bus 1, also waren schon 20 Busse oben auf Machu Picchu. Nach 20min konnten wir in dichten Nebel austeigen und nichts sehen...
Wir krackelsten ein wenig rum und haben mit den Llamas tausende Fotos gemacht... Und dann sind wir ein Stueck den Machu Picchu (Alter Berg, 3140m) Berg rauf gegangen. Aber wegen dem anhaltenden Nebel sind wir schliesslich umgekehrt. Als wir dann bei den Ruinen war gab es ein mystisches Schauspiel. Der Nebel stieg unheimlich schnell nach oben und gab die Sicht auf die riesige Ruine frei- einfach unglaublich!!! (Und ich empfand das nicht nur so mystisch, weil wir nichts gefruehstueckt hatten...) Voellig bezaubert sind wir also durch die Oberstadt gegenagen und haben uns alles angeguckt.
Ein wenig erschoefpt haben wir dann vier Kekse gegessen und beschlossen auf den Wayna Picchu (Junger Berg, 2700m) zu gehen. 300 Hoehenmeter galt es zu ueberwinden und ich kann ja mal sagen: man waren das viele Stufen!!!!! Es waren halt so unterschiedlich grosse Stufen, wo man sich mal einen halben Meter an einem Seil hochziehen musste und manchmal fuehrte eine Treppe, wo die Stufen 30 cm lang und vielleicht 15cm tief waren zwei Meter ohne Gelaender nach oben. Oder wir mussten durch einen Tunnel krabbeln, dessen Eingang so schmal war, dass ich mich durchhangeln musste und vor mir den Rucksack schieben musste (nein, ich habe nicht zugenommen!!!!!). Oben angekommen hatten wir einen fantastischen Ausblick ueber die ganze Ruine, die inzwischen ziemlich klein aussah.
Auf dem Abstieg beginn es dann auf dem letzten Drittel an in der "Ferne" zu donnern und wir haben uns ganz schoen beeilt um noch einmal auf die andere Seite der Ruine zu kommen und das typische Postkartenmotiv zu erhaschen.
Alles in allem waren wir also von 6Uhr bis 13:30Uhr oben und alles ohne Nahrung. Als wir in Aguas Calientes ankamen sind wir erstmal in eine Pizzeria gegangen und haben schoen gegessen. Meine Pizza wurde in dem Ofen neben unserem Tisch gebacken! Und unsere Reisebegleitung- Juan Ricardo (Mexikaner) hat Alpaca bestellt. Natuerlich haben wir davon gekostet und es schmeckt wie gutes Rind, wuerde ich sagen. Also nichts besonderes ;) Nun fehlt uns nur noch Cuy (Meerschweinchen)...

















