Also am meinen drei freien Tagen bin ich mit Veronika und Beto nach Valdivía gefahren. (Das liegt etwas noerdlich von Osorno) Die Stadt ist bekannt fuer seine Kanu- und Kajakfahrer. Weil es dort zwei grosse Fluesse gibt. Jedenfalls sind wir morgens hingefahren und habn uns einen kleinen Fischmarkt am Fluss angeguckt. Dort wurde quasi der Fisch, die Muscheln, Seeigel, Schnecken und Algen direkt rausgezogen und verkauft. Die Abfaelle bekamen die Seeloewen, die dort haufenweise rumlagen und sogar an den Treppen des Fischmarktes rumhuepften, besser gesagt: sie waelzten sich entlang. So kam es also, dass die kleine Ani ein so ein riesen Viech von 2m Entfernung ohne Zaun gesehen hat. Das Bild mit mir und dem dicken Seeloewen war dann aber mit Gitter, weil wir da auf einer kleinen Terasse standen. Aber die Dinger sind echt enorm massig!!!!!
Dann sind wir weiter zu einer Bucht namens "corral" gefahren und haben dort Mittag gegessen. Das war eine wunderschoene Bucht- wo ich das Meer ja sowieso so liebe *seufz* Mit kleinen gelben Fischerbooten, schwarzen Strand und groooooooooossen Muscheln, die man am Strand sammeln konnte. Die Sonne schien auch... einfach super toll!
Dann sind wir noch in eine ehemalige Festung gegangen. Insgesamt gibt es davon vier, sie sicherten alle die Zufahrt in den Hafen ab. Auch ein schoenes Areal mit Fruehlingsblumen und guter Aussicht. Dann sind wir zurueck gefahren.
WISSENSEXKURS: Valdivía erlebte uebrigens in den 1970ern das staerkste Erdbeben der Erde (9,9 auf der Richterskala) und gleichzeitig einen Tsunami. Damals wurde die Landschaft entscheident umgestaltet. Das Land senkte sich um drei Meter und wurde vom Tsunami geflutet. Heute sieht das alles aus wie Moor oder kleine, flache Seen, die sich Kilometerweit erstrecken.
Abends sind Veronika und ich dann noch in einen der riesigen Supermaerkte gegangen. Die Auswahl ist einfach bombastisch und das Regal bei den Fotos war echt nur alle moeglichen Reissorten.... So stell ich mir die Staaten vor, aber nicht Chile!
Tja dann war ich nocheinmal nach der Arbeit mit einem Kollegen auf dem Mirador (Aussichtspunkt) und das erste Foto gehoert eigentlich zu den Wasserfaellen von Petrohue mit dem smaragdgruenen Wasser.
Einen Tag bin ich auch nach der Arbeit zur Turbine gelaufen- das ist eine Schleuse wuerde ich sagen. Jaaa, jetzt muss ich gruebeln, was ich noch fuer Fotos in dem Album hab...
Achso, meine (ehemaligen) Arbeitskollegen im Restaurant (ich bin ja jetzt bei den Animateuren). Jedenfalls die Postrekoeche sind fuer mich die wichtigsten Personen gewesen ;) und die drei Herren auf dem Bild haben mich gut unterhalten ;)