Montag, 17. Dezember 2007

Vina del Mar & Valparaíso


Ok, also es kommt doch noch ein Foto in den Blog... Als kroenender Abschluss :)
Dat war also mein letzter Tag im schoenen Chile, von dem ich jetzt noch knusperbraun bin und einen kleinen Sonnenbrand habe... Tja, hier in D sieht das nur leider keiner, weil ich hier zehntausend Pullis anhabe....

Sonntag, 9. Dezember 2007

despedida del hotel


tja, nun sind die vier wochen im hotel doch schon um. die zeit verging viel zun schnell!!!

die letzten naechte habe ich nochmal im casino verbracht und ordentlich getanzt =)

heute nacht geht es nach viña del mar. morgen werde ich mich am strand in der sonne suhlen und vielleicht noch farbe bekommen...
es gibt viel zu erzaehlen von der letzten woche, aber jetzt muesst ihr warten, bis ich in Deutschland bin und euch persoenlich die fotos von den grossartigen landschaften und den huebschen latinos/ latinas zeigen kann... einige suchen uebrigens noch ne freundin/freund und wuerden auch gern nach D kommen ;)

Montag, 3. Dezember 2007

canopy

canopy

Der funsport in Chile schlechthin ist Canopy und nach wochenlangen Ueberredungsversuchen wurde ich heute einfach mitgenommen und hatte ja mal null Mitspracherecht *seufz* Ich war so konzentriert auf die spanischen Sicherheitsanweisungen und dass ich alles richtig mache, dass ich gar keine Zeit hatte Angst zu kriegen, voll krass. Es waren 7 Strecken zu "fliegen" und erst bei der letzten hatte ich den Anflug von Adrenalin... das nenn ich mal Spaetzuendung ;) Jedenfalls wars echt gut =) Ein Video gibt es auch, aber das lade ich hier nicht hoch, da wuerde ich heute Nacht noch im Buero sitzen und heute Nacht muessen wir unseren Payaso verabschieden *ganz_doll_traurig_sei* Das ist einer von den Animateuren, der morgen zurueck nach Panama fliegt und der gaaaaaaaaaanz doll nett war. Jedenfalls waren die Plattformen in einer Hoehe von 25-35m und ja da fliegt es sich ganz gut und schnell war es auch :)

Sonntag, 2. Dezember 2007

¡Latinos!

So, jetzt wird es mal wieder Zeit fuer einen kleinen Kulturenvergleich :)
Gestern abend haben mich meine netten Kollegen von der Animation und die Verkaeuferin in unserem kleinen Hotelshop mit in eine Art Disko genommen.. Jedenfalls liefen die Vorbereitungen genau wie in Deutschland: Die Jungs haben auf die Maedels gewartet ;)
Das Vorgluehen war auch nicht anders als in Deutschland nur etwas lauter, weil wir Musik gehoert haben und hier glaub keiner Musik hoeren kann, ohne mitzusingen ;) Tja und die Latinos bieten mir immer Bier an und sind voellig entsetzt, wenn ich sage, dass ich kein Bier trinke. Der Pisco Sour ist zuweilen zu stark fuer mich und deshalb ist das wieder so wie in Deutschland: ich trinke Cola ;)
So, diese Disko war im Prinzip vergleichbar mit einem der Dorfjugendclubs in D. Gegen 24:00 ging das Licht aus (vorher wurden frittierte Kartoffeln verspeist) und die kleinen bunten Lichter, sowie die Musik an. Nach kurzer Zeit war die Tanzflaeche proppenvoll. ABER hier wird nicht einfach nur getanzt, nein, der Kerl fordert die Frau auf. Eine Frau die einzeln tanzt oder mit einer anderen Frau gibts eigentlich nicht. Deshalb wird auch nicht die typische Kreisform, wie in D aufgebaut, sondern eine Reihe.
Als Auslaenderin hat man bei den Latinos den Vorteil, dass man alles typische gezeigt kriegt, also auch das tanzen. Tja und wer jetzt denkt, das das einfach nur tanzen ist, der steht ja mal voll im Regen. Die tanzen hier Reggeaton (das ist ne Musikrichtung vergleichbar mit Hip Hop) und zwar so eng, dass kein Blatt mehr dazwischen passt. Egal ob sich die Leute kennen, oder ob das der Chef ist oder die Mit50erin von nebenan... hier tanzt jeder mit jedem und zwar wild ;) Allerdings faellt ja in Deutschland das aufreizende Tanzen eher den Frauen zu, aber ich hatte da gestern nen entspannten Abend, weil diese Rolle hier die Jungs uebernehmen. Und ich kann ja mal sagen: die koennen ihre Hueften schwingen, dass einem schwindelig wird! Ich dachte bis gestern eigentlich, dass ich nen guten Hueftschwung hab-> ich bin steif wie ein Brett!!!!!!!!!!! Ruecksichtsvoll wie die hier sind, musste ich dann auch nicht so pappeneng tanzen. Der in Deutschland uebliche Tanzabstand wurde mir gewaehrt ;) Aber ich hab gestern nicht einen einzigen Peso ausgegeben *frech_grins*
So begab es sich, dass ich um 5:30 in meinem Zimmer ankam und immernoch hyper vom tanzen war ;)

Mittwoch, 28. November 2007

Valdivia und einige andere kleine Sachen

kleinigkeiten und valdivia

Also am meinen drei freien Tagen bin ich mit Veronika und Beto nach Valdivía gefahren. (Das liegt etwas noerdlich von Osorno) Die Stadt ist bekannt fuer seine Kanu- und Kajakfahrer. Weil es dort zwei grosse Fluesse gibt. Jedenfalls sind wir morgens hingefahren und habn uns einen kleinen Fischmarkt am Fluss angeguckt. Dort wurde quasi der Fisch, die Muscheln, Seeigel, Schnecken und Algen direkt rausgezogen und verkauft. Die Abfaelle bekamen die Seeloewen, die dort haufenweise rumlagen und sogar an den Treppen des Fischmarktes rumhuepften, besser gesagt: sie waelzten sich entlang. So kam es also, dass die kleine Ani ein so ein riesen Viech von 2m Entfernung ohne Zaun gesehen hat. Das Bild mit mir und dem dicken Seeloewen war dann aber mit Gitter, weil wir da auf einer kleinen Terasse standen. Aber die Dinger sind echt enorm massig!!!!!

Dann sind wir weiter zu einer Bucht namens "corral" gefahren und haben dort Mittag gegessen. Das war eine wunderschoene Bucht- wo ich das Meer ja sowieso so liebe *seufz* Mit kleinen gelben Fischerbooten, schwarzen Strand und groooooooooossen Muscheln, die man am Strand sammeln konnte. Die Sonne schien auch... einfach super toll!

Dann sind wir noch in eine ehemalige Festung gegangen. Insgesamt gibt es davon vier, sie sicherten alle die Zufahrt in den Hafen ab. Auch ein schoenes Areal mit Fruehlingsblumen und guter Aussicht. Dann sind wir zurueck gefahren.

WISSENSEXKURS: Valdivía erlebte uebrigens in den 1970ern das staerkste Erdbeben der Erde (9,9 auf der Richterskala) und gleichzeitig einen Tsunami. Damals wurde die Landschaft entscheident umgestaltet. Das Land senkte sich um drei Meter und wurde vom Tsunami geflutet. Heute sieht das alles aus wie Moor oder kleine, flache Seen, die sich Kilometerweit erstrecken.

Abends sind Veronika und ich dann noch in einen der riesigen Supermaerkte gegangen. Die Auswahl ist einfach bombastisch und das Regal bei den Fotos war echt nur alle moeglichen Reissorten.... So stell ich mir die Staaten vor, aber nicht Chile!

Tja dann war ich nocheinmal nach der Arbeit mit einem Kollegen auf dem Mirador (Aussichtspunkt) und das erste Foto gehoert eigentlich zu den Wasserfaellen von Petrohue mit dem smaragdgruenen Wasser.

Einen Tag bin ich auch nach der Arbeit zur Turbine gelaufen- das ist eine Schleuse wuerde ich sagen. Jaaa, jetzt muss ich gruebeln, was ich noch fuer Fotos in dem Album hab...

Achso, meine (ehemaligen) Arbeitskollegen im Restaurant (ich bin ja jetzt bei den Animateuren). Jedenfalls die Postrekoeche sind fuer mich die wichtigsten Personen gewesen ;) und die drei Herren auf dem Bild haben mich gut unterhalten ;)

Anticura

Anticura

Der Ausflug ist auch schon wieder ein Stueck her, aber so langsam muss ich das ja aufarbeiten. Ein deutsches Ehepaar war im Hotel und konnte kein Spanisch und die hier im Hotel koennen kein Englisch- da war das Problem natuerlich gross. Da hab ich fuer die beiden viel gemanagt und uebersetzt und ein Teil meiner "Arbeit" war dann auch, die beiden bei einem ihrer Ausfluege zu begleiten =) Ich durfte mit nach Anticura, das ist ein Teil vom Nationalpark Puyehue mit ganz vielen Wasserfaellen. Ansich ist es dort aber wie im Dschungel. Anticura bedeutet uebrigens in Mapuche Sprache soviel wie Sonnenfels.

Der Wasserfall der Verliebten/ Verlobten hatte urspruenglich keinen Namen, aber da sind immer soviel Paaerchen gewesen und deshalb wurde er nach ihnen benannt... ¿cachai?

Ja und diese kleinen gruenen Puschel sind irgendwelche Pflanzen, die die Mapuche zu fast allem verwendet haben. Wenn man es isst oder trinkt ist es gut fuer den Magen, aeusserlich angewendet ist es gut fuer die Wundheilung, dann haben sie ihre Bastroeckchen damit gestrickt und sich darin in der Nacht eingebettet. Dat nenn ik ma oekonomisch!!!!

Montag, 26. November 2007

Lago Llanquille

Lago Llanquille mit Vulkan Osorno im Hintergrund (man bemerke: schwarzer Strand)


Vulkan Osorno (besser gesagt der Rock vom Vulkan)

Jedenfalls ist der Auslfug zum Lago Llanquihue schon zwei Wochen her, aber wie gesagt das ist etwas schwierig mit Fotos ins Netz stellen. Der See ist der groesste Chiles und zwischen ihm und dem Lago Todos los Santos sind die Wasserfaelle von Petrohue, die smaragdgruenes Wasser haben. Tja, wenn ich nen USB-anschluss an einem PC finde, kriegt ihr das auch noch zu sehen...

Freitag, 16. November 2007

c´mon baby...

... ist der Satz, den ich am Tag mindestens 20 mal hoere, wenn mein Chef mal wieder was fuer mich zu tun hat. Suess, wenn sie mit ihren mikrigen Englischkenntnissen angeben wollen *feix* Jedenfalls hab ich zwei direkte Chefsa und einen grossen im Restaurant, der nur in seinem Buero hockt und an meinen Schuhen zu noergeln hat. Meine direkten Chefs sind wesentlich cooler. Der eine ist ein Pinguinkellner, wie er im Buche steht- mit Fliegerohren und langem Gesicht und Frack. Goettlich! Der andere (siehe oben) ist noch cooler! Er ist kein typischer Kellner, zumindest von der Erscheinung. Ende 40 und schlank, aber sau gegelte Haare. Ich glaube der Mensch schlaeft nie! Der hat den vollen Ueberblick, wer wann wo was macht- unglaublich! Jedenfalls haben wir die letzten zwei Tage einen Kongress hier gehabt und 170 Mann, die bis 4Uhr frueh Party gemacht haben. Fruehstueck musste aber 6:30 aufm Tisch stehen. Der Mensch ist schon den zweiten Tag von Anfang bis Ende da und heute kommen 280 Leute fuer drei Tage mit noch mehr Feiern. Die Angestellten haben jetzt schon tiefe Augenringe und mein Chef huepft hier rum, als waere nichts...
Ich habe heute wiedermal Tische eingedeckt, heute ohne Serviettenfalten, dafuer muessen in einem Hotel mit 5 Sternen alle Teller, Glaeser und das Besteck poliert werden. Wenn also 280 Mann kommen und am Platz 3 Teller und 2 Glaeser und 6x Besteck liegt... Ich kann euch sagen, ich bin Weltmeister im polieren!
Gestern Nacht konnte ich aber den Chefkoch bezirzen mir einen Nachtisch vom Buffet zu ueberlassen... boahhhh, war das gut!
Die Leute vom Kongress sind jetzt alle fort. Die waren echt nett, die haben sich stundenlangm mit mir unterhalten und waren voll interessiert. Viele von denen haben mich fuer die Chefin gehalten *feix* Ich mach hier eigentlich voll die Idiotenarbeit und werde dafuer fuer die Chefin vom Hotel/ Restaurant gehalten... So muss das sein ;)
Aber wie Gabi vom Buschfunk so schoen sagte, irgendwann hat man dieses irre Grinsen ganz starr auf dem Gesicht... The Show must go on!

Deutschland ich komme..

Also heute habe ich im Buero der IBERIA angerufen um meinen Flug umzubuchen. Also unter tierischen Schwierigkeiten hier im Hotel ein Telefon aufgetrieben und dann haben die Chilenen diese Macke mit der Vorwahl vor der Vorwahl, was kein Auslaender gesagt kriegt. Ich kann euch sagen, die muessen mich fuer bloed halten, aber wer kann denn wissen, dass man eine Nummer vorwahlen muss, ehe man die eigentliche Nummer anrufen will?!
Jedenfalls sass ich da so in meinem kleinen Kabinchen und rufe an und frage den Menschen in der Reservierung ob wir bitte englisch sprechen koennen (ich wollte auf Nummer sich gehen). Da sagt der mir in einer Selbstverstaendlichkeit, dass er kein englisch kann... ich bin fast von meinem Hoeckerchen gekippt.
Kurz um, ich fliege hier am 11.12. los und komme am 12.12. in Deutschland an. Leute, ich nerv euch bald wieder mit meiner Anwesenheit!!!!!

Mittwoch, 14. November 2007

arbeiten, arbeiten, arbeiten

So, ich kann leider keine Fotos mehr hochstellen, weil die PCs hier im Hotel Puyuehue echt langsam sind und eigentlich nur fuer die Gaeste *dubdiduuu*
Jedenfalls muesst ihr jetzt mit Schrift auskommen, aber nicht mehr lange, denn Deutschland hat mich noch vor Weihnachten wieder!!!! Aber der Reihe nach....
Am Montag war mein erster Tag in dem einzigen 5 Sterne Hotel in Chile. (KLingt gut, wa?!) Die Ernuechterung kam bald, denn als ich am Sonntag abend anreiste wusste keiner, dass ich schon am Abend vorher komme. Die Chefin hatte NATUERLICH frei. Ich wurde in ein kleines Doppelzimmer im antigua Teil gesteckt, was arschkalt und weit weit weg von 5 Sternen war. Am naechsten Tag durfte ich im SPA Bereich arbeiten, das leitet ein sehr nettes deutsches Ehepaar. Dienstag habe ich da auch gearbeitet und heute bin ich im Restaurant untergebracht. (hier spiele ich Hostess und zeige den reichen Gaesten, die zu bloed sind sich das Essen allein anzugucken das Essen und fuehre sie an die Tische...)
Zu meinen Arbeitszeiten: ich arbeite 12 Tage durchgeangig a 9h. Dann habe ich frei. (Da soll die Gewerkschaft in Deutschland noch EINMAL fuer eine 35h Woche kaempfen!!!!!!!!) Jedenfalls arbeite ich fuer die naechsten 10Tage jeweils von 11-16Uhr und dann von 19-23Uhr.
Am MOntag bin ich dann in die normal Unterkunft gezogen: das ist ein Schlauch von einem Zimmer, indem 4 Betten gequetscht stehen und ein kleines Bad, das nur nach10min Wasser laufen lassen halbwegs warmes Wasser ausspuckt. Wir muessen unsere eigene Bettdecke mitbringen und auc unser eigenes Klopapier... Soviel zum 5 Sterne Hotel *huestel*
Wer also rechnen kann, der hat mitbekommen, dass ich zwei solcher Perioden arbeite und dann den Sommer hier verlasse um in das trostlose Deutschland zu kommen... Wer braucht schon Sonne und Hitze, wenn er Schneepampe haben kann?!
So, das war das neueste vom neuesten. Hoffen wir mal, dass ich noch einen Flug nach Deutschland kriege, dann ist alles perfekt.

Freitag, 9. November 2007

¡Adios Peru!, ¡Hola Chile!

Das ist noch ein letztes Foto aus Peru, nach unser letzten Shoppingtour :) Der Chompa (Pulli) ist jetzt meine, aber der Deckel ist von Jule;)
Jedenfalls ist es schon ein grosser Unterschied von Peru nach Chile zu kommen. Hier gibt es sowas wie Baeume und ganz viel Gras mit Blumen drauf! Dafuer ist es hier doch recht flach, zumindest rund um die Panamericana (die grosse Strasse durch ganz Suedamerika), die im uebrigen asphaltiert ist!!!! Weitere Unterschiede sind bei den Leuten zu finden, nicht nur das sie gruselig schnell und unsauber sprechen, sondern auch die Erscheinung unterscheidet sich komplett von der, der Peruaner. In Peru waren chicas noch chicas und zwar immer top gestylt mit super Figur und IMMER geschminkt! Unser eins wurde auf der Strasse von den Maennern nur veraechtlich angeguckt. Hier in Chile ist das glaub ein bisschen anders. Die Leute sind zwar groesser, aber achten nicht so sehr auf ihr Aeusseres. Das soll heissen, in Chile gibt es kaum Menschen mit Modelmasen, die auch Klamottentechnisch so rumrennen. Gut, ich kann noch nicht fuer alle sprechen, denn vom Bus aus sieht man ja nicht sooo viel, aber immerhin mindestens 5 Staedte und viele kleine Ortschaften. Mal sehen, wie es hier so wird.
So, das sind meine ersten Eindruecke von Chile.

Ruinen Q'engo und Saqsuhuaman

Bevor wir nach Puno gefahren sind haben wir noch zwei der vier Ruinen am Rande Cuzcos erkundet. Auf dem Foto bin ich grad in Q'engo, einer rituellen Steatte, wo die Inka ihre Opfer erbracht haben. Es gibt auch Fotos von mir auf dem Opfertisch ;)
Jedenfalls hatten wir dann irgendwann genug alte, grosse Steine gesehen ;)

Sonntag, 4. November 2007

Ausflug auf den Titicacasee

Titicacasee

Also wir sind mit dem Nachtbus nach Puno am Titicacasee gefahren. Auf der Fahrt dahin sind wir zwar fast erfroren, aber nun ja.. Frueh morgens wurden wir sehr wirr irgendwie von zehtausend Leuten aufgesammelt, die uns dann irgendwie zu einem kleinen Schiff brachten. Als erstes haben wir uns die schwimmenden Inseln von Uros angeguckt. Das sind echt schwimmende Inseln, denn die Leute binden Schilff rund 2m dick zusammen und tadaaa das sind dann die Inseln. Es schwankt auch etwas, wenn man darauf steht, alt wie ein Stueck Holz im Wasser. Das Schilff kann man auch essen- soll viel Flur fuer die Zaehne enthalten...

Dann sind wir 2h zur Isla Taquile gefahren- die Insel der strickenden Maenner. Dort gibt es echt lustige Braeuche, wie zum Beispiel: Die Maenner tragen immer Muetzen und jenach dem wie die Muetze aussieht, zeigt es den Status des Mannes an. Eine knallbunte Muetze gehoert enweder zu einem kleinen Kind oder einem wichtigen Politiker. Eine komplett rote Muetze ist ein verheirater Mann. Eine rote Muetze mit weissen Zipfel ist ein Single, wenn er sie Bommel auf der linken Seite liegen hat, dann will er keine Freundin oder ist unter 18Jahren, wenn er sie auf der rechten Seite haengen hat, dann sucht er eine Frau. (Ich sach mal so, die duerfen auf ner Party kein Wind haben, sonst geht doch alles schief!!!!!)

Naja die Frauen haben halt ihrem Status entsprechend, verschiedene Klamotten. (Verheirate Frauen tragen schwarz- dazu erspar ich mir an dieser Stelle den Kommentar :P) Wenn sich eine Singlefrau einen Typ ausgeguckt hat, macht sie einen Test mit ihm: Sie schuettet Wasser in seine Muetze und wenn es durchlaeuft, dann ist das wahrscheinlich kein guter Ehemann. Was ein Test!!!! Und in Taquile gibt es eine 2jaehrige Ehe auf Probe, in der das Paar wie in der Ehe zusammen wohnt. Wenn es klappt, dann wird geheiratet und wenn nicht, kommt der naechste zum Zug. Es gibt echt viel solcher Braeuche... Ihr muesst nur warten, bis ich sie euch persoenlich erzaehlen kann :P

Die Rueckfahrt hab ich dann auf der Bustoillette verbracht, die zwischenzeitlich verrigelt war, so dass ich den Busfahrer brauchte, der mich wieder befreite... trotzdem bin ich gleich wieder in dem dunklen Loch verschwunden. Puno soll ja auch nicht gut fuer den Magen sein- erzaehlen alle in Cuzco.

Las salinas, moray, der markt von chinchero

las salinas, moray, chinchero

Also auf dem Rueckweg von Aguas Calientes sind wir erstmal wieder mit dem Zug nach Ollantaytambo gefahren und dann in ein Collektivo (das Erlebnis schlechthin!) gestiegen und mit den Einheimischen nach Urubamba. Von dort mit dem Taxi zu den Salinas. Das sind tausende Salzterassen, die durch einen wirklich winzigen heissen und salzigen Bach gespeist werden. Es dauert einen Monat um aus einer Terasse zwei Saecke voll Salz zu machen, die dann fuer einen Spottpreis (20 Soles!) verkauft werden.

Dann sind wir weiter mit demTaxi zu Moray. Es sieht aus wie ein altes Amphietheater, aber es war eine Spielwiese der LAndwirtschaft fuer die Inkas. Auf den unterschiedlichen Stufen haben sie Mikroklimas geschaffen und konnten so auch in der Hoehe Pflanzen anbauen, die sonst hier nicht wachsen. Kluge Inkas!!!!

Als naechstes sind wir nach Chinchero gefahren. Dort gab es den traditionellen Sonntagmarkt, wir uns von Farben udn Geruechen einlullen liessen und dann doch etwas kauften ;) Als Abschluss haben wir dann noch die Kirche besucht. Chinchero war zu Inka Zeiten das Landwirtschaftszentren, weil dort Kartoffeln angebaut wurden.

Montag, 29. Oktober 2007

Machu Picchu- ein ueberwaeltigender Tag!

machu picchu


(Bitte auf das Foto klicken und ihr kommt zu meinem Fotoalbum!)
Die Nacht fand ein schnelles Ende, denn es war geplant um 4:30 Uhr aufzustehen. Allerdings hattet Iihr in Deutschland ja Zeitumstellung und Jule hatte ihren Handywecker gestellt und ihr handy ist dummerweise ziemlich modern und stellt automatisch die Zeit mit um. Das heisst wenn unser Mexikaner nicht irgendwann gegen 5Uhr aufgestanden waere, haetten wir es total verpennt.... Wir wollten den ersten Bus 5:15 nehmen- das war damit gestorben. Hektisch rafften wir unsere Sachen zusammen und rannten formlich zum Bus. Dummerweise hatten wir den Reisefuehrer nicht mehr angeguckt, denn da stand gross und breit drin, dass wir nicht zum Bus stuermen sollen, sondern zuerst alle Tickets kaufen sollen... Naja, so haben wir wieder Zeit verloren *seufz* Als wir endlich in den Bus steigen konnten, war schon eine ganze Flotte raus. Die haben 20 Busse und wir sassen in Bus 1, also waren schon 20 Busse oben auf Machu Picchu. Nach 20min konnten wir in dichten Nebel austeigen und nichts sehen...
Wir krackelsten ein wenig rum und haben mit den Llamas tausende Fotos gemacht... Und dann sind wir ein Stueck den Machu Picchu (Alter Berg, 3140m) Berg rauf gegangen. Aber wegen dem anhaltenden Nebel sind wir schliesslich umgekehrt. Als wir dann bei den Ruinen war gab es ein mystisches Schauspiel. Der Nebel stieg unheimlich schnell nach oben und gab die Sicht auf die riesige Ruine frei- einfach unglaublich!!! (Und ich empfand das nicht nur so mystisch, weil wir nichts gefruehstueckt hatten...) Voellig bezaubert sind wir also durch die Oberstadt gegenagen und haben uns alles angeguckt.
Ein wenig erschoefpt haben wir dann vier Kekse gegessen und beschlossen auf den Wayna Picchu (Junger Berg, 2700m) zu gehen. 300 Hoehenmeter galt es zu ueberwinden und ich kann ja mal sagen: man waren das viele Stufen!!!!! Es waren halt so unterschiedlich grosse Stufen, wo man sich mal einen halben Meter an einem Seil hochziehen musste und manchmal fuehrte eine Treppe, wo die Stufen 30 cm lang und vielleicht 15cm tief waren zwei Meter ohne Gelaender nach oben. Oder wir mussten durch einen Tunnel krabbeln, dessen Eingang so schmal war, dass ich mich durchhangeln musste und vor mir den Rucksack schieben musste (nein, ich habe nicht zugenommen!!!!!). Oben angekommen hatten wir einen fantastischen Ausblick ueber die ganze Ruine, die inzwischen ziemlich klein aussah.
Auf dem Abstieg beginn es dann auf dem letzten Drittel an in der "Ferne" zu donnern und wir haben uns ganz schoen beeilt um noch einmal auf die andere Seite der Ruine zu kommen und das typische Postkartenmotiv zu erhaschen.
Alles in allem waren wir also von 6Uhr bis 13:30Uhr oben und alles ohne Nahrung. Als wir in Aguas Calientes ankamen sind wir erstmal in eine Pizzeria gegangen und haben schoen gegessen. Meine Pizza wurde in dem Ofen neben unserem Tisch gebacken! Und unsere Reisebegleitung- Juan Ricardo (Mexikaner) hat Alpaca bestellt. Natuerlich haben wir davon gekostet und es schmeckt wie gutes Rind, wuerde ich sagen. Also nichts besonderes ;) Nun fehlt uns nur noch Cuy (Meerschweinchen)...

Ollantaytambo

So und jetzt spricht mal bitte jeder Ollantaytambo schnell aus!!!! Ich hab zwe Wochen dafuer gebraucht um diesen kryptischen Ort rauszubringen.... Jedenfalls sind wir Freitag mit dem Taxi nach Ollantaytambo gefahren und haben uns dort die Ruinen angeguckt. Der Taxifahrer hat uns wiedermal eine kleine Geschichtsstunde gegeben. Also San Martin hat irgendwie Anfang des Jahrhunderts die Unabhaengigkeit von Argentienen, Ecuador, Peru und Kolumbien forciert. Peru wurde 1921 unabhaengig- das interessante dabei ist, dass Bolivien als Hochperu noch dazu gehoerte. Als dann etwa 15 Jahre spaeter Simon Bolivia auftauchte spaltete er das heutige Bolivien ab und benannte es nach ihm.

Als wir die Ruinen besichtigt hatten, kamen wir auf dem Weg zur Zugstation an einer peruanischen Modenschau vorbei. Der absolute Kracher! Die haben ihre traditionellen Gewaender vorgefuehrt und es war einfach zum wegschmeissen lustig. Dagegen ist Germanys Next Topmodel total langweilig ;)

Jedenfalls sind wir dann in den Zug nach Aguas Calientes gestiegen und sind dort 21:45 angekommen und sind auf Empfehlung in ein Hostal gegenangen. Das war jedoch der absolute Reinfall. keimig ihne Ende und ein Mueckenparadies. Im Heiligen Tal ist das Klima eher tropisch und nicht so wie in Cuzco. Aguas Calientes gibt es auch erst seit 15-20 Jahren und wurde nur wegen der Auffahrt zu Machu Picchu erbaut. Da ich ein wenig angewiedert war, haben Jula, Juan Ricardo (der Mexikaner) und ich das Hostal gewechselt. Und sind nur noch ins Bett gefallen.

Dienstag, 23. Oktober 2007

unser hostal und shopping ;)


Hier nun die Fotos von unserem Hostal. Und dann waren wir heute auf dem Weg zur Trainstation shoppen und haben Ponchos ergattert: fuer wahnsinnige 25 Soles (6Euro)!!!!!!!

Unser Zimmr von aussen und oben.

Exkurs: Nahrung in Peru

Anlaesslich unseres zunehmenden Magengrummels wird es Zeit, etwas ueber unser Essen (la comida) zu schreiben :)

Ganz toll finden wir den Yoghurtdrink, der gerade mal ein Euro kostet und eigentlich Yoghurt ist. Auch toll finde ich die Muffins und es gibt sogar pan integral (volkornbrot), nur dass das suess schmeckt und an milchbroetchen in bautzen (nicht in chemnitz!!!) erinnert.


Mittags gehen wir nach unseren gesstrigen Kochversuchen nun oefter;) Jedenfalls kann man mittags fuer 6Soles (im Durchschnitt) ein drei Gang Menue mit Getraenken bekommen. Als typsiche Vorspeise gilt zum Beispiel Sevicha (roher Fisch in einer Art Chili und Zitrone auf Zwiebeln) und dann noch eine Vorspeise dessen Namen ich mal wieder vergessen habe. Es sind aber Kartoffeln mit Erdnusssosse und Ei. Klingt eklig, ist aber lecker;) Hauptspeisen sind meist Huhn oder irgendwelches Fleisch, an dass wir uns noch nicht recht rangetrauen.
Yoghurt in allen Geschmacksrichtungen- Fruechte die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe!!!!

Unser bescheidenes Abendmahl - Rueherei... die Pfanne hat jetzt einen dauerhaften Ei-ueberzug *huestel*

Sonntag, 21. Oktober 2007

Cuzco waehrend der Ausgangsperre

Heute haben wir die Ausgangsperre fuer die Peruaner genutzt und sind mit unserem Reisefuehrer und dem Fotoapparat bewaffnet losgezogen. Aber trotzdem haben wir eine Menge Leute auf de Strasse getroffen und wir wurden sogar kontrolliert und mussten unsere Resiepaesse zeigen. Jedenfalls macht uns die Hoehe immer weniger aus und wir haben den "Anstieg" zur Kirche San Cristóbal gewagt. Es waren wuerde ich sagen 50 Stufen, vielleicht ein zwei mehr, aber halt nicht soviele, dass man in Deutschland vier bis fuenf lange Pausen einlegen muesste!Und wir sind nicht koerperlich so schwach!!!!!! Da war der abendliche Schock von gestern vergessen, denn da habe wir die erste Assel in unserem Zimmer gefunden un natuerlich kaltbluetig ermordet... Unser fuenf-Bett Zimmer ist jetzt auch komplett- drei Amerikaner sind gestern Nacht gekommen. Wir lieben sie jetzt schon *seufz*
Jedenfalls als wir dann endlich oben angekommen sind hatten wie eine bombastische Sicht auf ganz Cuzco! Die Flaeche ist doch wesentlich groesser, als ich dachte.

Immer wenn ich mir die Fotos angucke, komme ich mir vor, als wuerde ich einen Reisefuehrer angucken. Wenn ich nicht selbst ab und zu auf den Fotos waere......


Auf dem Plaza de Armas

Die Kleine hat uns einen ganzen Sole abknoepfen wollen....

Tja und da bin wirklich :) auf dem Berg da hinten steht ganz gross "vivo el Peru" - es lebe Peru. Der grosse Platz da unten ist der Plaza de Armas. Wer mehr Fotos sehen will, guckt wie immer bei Jule :)

Und das da ist die San Cristóbal vom Plaza de Armas aus gesehen.

Samstag, 20. Oktober 2007

sonntag ist ausgangsperre fuer peruaner

also allen aengsten zuwider hat die ausgangsperre morgen nichts schlimmes zu bedeuten. es gibt ne volkszaehlung und deshalb muessen alle peruaner daheim bleiben. wir wollen morgen mal sehen, ob die stadt total ohne menschen auch so toll ist. vielleicht kriegen wir dann morgen auch nicht kiloweise smog ins gesicht geblasen... hier (also peru) kriegt man echt ne raucherlunge!!!!!!!!

wer mehr fotos sehen will

sollte auf jules blogg (http://julatin.blogspot.com) gehen und dort ein titelfoto anklicken. dann wird man weitergeleitet zu einem ganzen album von fotos :)

also mit den fotos anordnen hab ich noch nicht so ganz drauf *raeusper*

hier noch die luxusdusche aus unserer gastfamilie, aus der praktisch nichts rauskam...

Lima
















also nun gibts es die infos. nach insgesammt 15 stunden flug sind wir endlich angekommen. wir haben das amazonasdelta gesehen und sind ungefaehr drei stunden ueber den regenwald geflogen um dann die mondlandschaft der anden zu sehen.
in lima hat dann unser gastpapa auf uns gewartet und seine tochter, die ein wenig english konnte. totmuede haben wir dann papp suessen milchreis bekommen.
am naechsten tag hat uns unser gastpapa durch lima gefuehrt-mit dem auto versteht sich. bei den 8 millionen einwohnern.
besonders beeindruckend waren die uebersimensionalen Kirchen, die sehr praechtig mit gold und sonstigem zeug geschmueckt waren. fuer uns ein wenig gewoehnungsbeduerftig war der strassenverkehr. zwar immer ien bahnstrassen, aber halt immer drei bis sechsspurig. und an besonders grossen kreuzungen sitzt ein verkehrslotse in einer kleinen huette und spielt ampel.
waehrend man an den ampeln wartet kommen strassenverkaeufer und verkaufen alles moegliche. die stadt ist sauber, weil ueberall muelldienste fegen und alles wegraeumen. ausserdem steht an jeder strassenecke eine art polizist.
dann sind wir noch zu einer prozession gegangen. da war ganz lima! und ganz viele peruaner sind extra dafuer angereist. voll das massenspektakel. fuer uns war das nicht so schlimm, weil wir gut einen kopf groesser sind als alle anderen ;)
zum abschluss dieses fantastischen tages waren wir noch in einem park, wo es springbrunnen gab, die gewissermassen eine show aus licht, musik und formationen gemacht haben. ueberwaeltigend!!!!!!

Freitag, 19. Oktober 2007

angekommen

hola!
also wir sind nun schon in cuzco gelandet.
bisher lief alles glatt und cuzco gefaellt uns besser als lima. naehre erklaerungen folgen. sonntag darf irgendwie kein peruaner auf die strasse gehen-allgemeines ausgehverbot von 8am-8pm. warum? das versuchen wir noch rauszukriegen, aber hier ist eh alles -wirklich alles- anders;) jedenfalls haben wir dann zeit fotos etc reinzustellen und gewisse abenteuer naeher zu beschreiben.
saludos y un beso

Sonntag, 7. Oktober 2007

Letzte Vorbereitungen


Neben dem Gefühl von Panik und excitement mischt sich die Sorge, wie die ganzen Sachen in den Rucksack auf meinen Rücken passen sollen...

Es fehlen noch ein paar Kleinigkeiten und das Schuhproblem ist immernoch nicht gelöst ;)

Aber ich habe ja noch 9 Tage in Deutschland um alles zu klären und das erste Mal wie ein Maikäfer mit meinem Rucksack umzukippen -_-